Ich schreibe aus einer Wahrnehmung heraus, in der Wirklichkeit nicht beherrschbar ist und Spannungen nicht vollständig verschwinden, sondern immer neue Formen annehmen.
Mich interessieren Brüche, Verschiebungen und Zustände unter Druck — Momente, in denen etwas zugleich plausibel und fremd wirkt.
Inmitten solcher Verhältnisse versuchen Wesen, Figuren und Stimmen, Ordnung, Nähe, Sinn, Schutz, Macht oder Würde herzustellen.
Der Text Schreiben als Wahrnehmung beschreibt diesen Zusammenhang ausführlicher: Ambivalenz, Fremdheit und die Weigerung, Deutung vorschnell zu schließen.
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